Logo: Der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings-, und Spätaussiedlerfragen

Landesbeirat tagte am 26. Juni 2018 in Wiehl-Drabenderhöhe

Bild Tagung in Wiehl

Die Heimatstube wurde dem Beiratsvorsitzenden Heiko Hendriks (Mitte) von Rainer Lehni, Enni Janesch (2. und 3. v.l.) und Horst Kessmann (2. v.r.) vorgestellt. (Foto: Krempin)

 

Jedes Jahr im Sommer wird sich der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen zu einer überregional stattfindenden Vollversammlung treffen, so lautete der Beschluss des Gremiums, welches sich am 26. Februar 2018 neu konstituiert hat. Am 26. Juni 2018 trafen sich die Mitglieder in Wiehl-Drabenderhöhe. Drabenderhöhe ist die größte geschlossene Siedlung der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

Nach ihrer Sitzung im Kulturhaus begrüßte Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker die Beiratsmitglieder mit ihrem Vorsitzenden Heiko Hendriks. Den Beirat, angesiedelt beim Landeskulturministerium, gibt es seit 70 Jahren. Er berät die Landesregierung.

Rainer Lehni vom Landesverband der Siebenbürger Sachsen fasste die 875-jährige Historie seiner Landsleute in wenigen Minuten zusammen. Über die Verbandarbeit vor Ort berichteten die Drabenderhöher Kreisvorsitzende Enni Janesch und ihr Bielsteiner Kollege Horst Kessmann – der gemeinsam mit seiner Frau Birgit typischen Baumstriezel aufgetischt hatte.

Nach den Vorträgen erlebten die aus ganz Nordrhein-Westfalen angereisten Beiratsmitglieder siebenbürgische Kultur hautnah. Im Heimatstuben-Museum sahen sie Trachten und nebenan auf dem Gelände des Altenheims Haus Siebenbürgen den Turm der Erinnerung, der in seiner Bauweise den Wehrtürmen aus der Heimat nachempfunden ist.

Die Siebenbürger Sachsen haben im Laufe der Jahrzehnte schon viele Besucher in Drabenderhöhe empfangen – bis hin zum Bundespräsidenten.